Toll, dass es noch junge Menschen wie Dich gibt, die sich für sozial Benachteiligte einsetzen. Ich bin Journalist und von Deinen Schilderungen über die Phillippinen angetan. Da Du ja vor Ort bist, kannst Du bestimmt mehr als Insiderin berichten. Gibt es dort wirklich so viel Prostitution und deutsche Männer, die Mädchen, die ihre Kinder sein könnten sexuell ausbeuten? Habe vor auch ein soziales Projekt in Sachen Arbeit und Journalismus ins Leben zu rufen. Vielleicht machst Du mit und organisierst alles vor Ort. Dachte an eine Aussenredaktion mit Phillippinen, die uns Ausländern von den Phillippinen berichten. Aber nicht nur Sex und Prostitution, sondern auch die schönen Seiten, die es überall und so denke ich auch auf den Phillipinen gibt. Denn nicht ganz Thailand und die Phillippinen sind ein Bordell. Es gibt da noch die Fauna und Flora.
Viele Menschen, auch alte Opas reisen dorthin, weil es eine schöne Unterwasserwelt gibt, die Sonne scheint und das Leben und damit auch der Urlaub preisgünstiger ist, als in Deutschland, Italien oder Spanien. Denk mal darüber nach. Auch Deutschland lebt recht gut vom Made in China. Das sollten wir alle bedenken, wenn wir wieder einmal über die Asiaten die Nase rümpfen. Wer andere wirtschaftlich zum eigenen Wohl (USA und Europa) ausbeutet, braucht sich über die Reaktionen in diesen Ländern (Asien, Lateinamerika) nicht zu wundern. Kriminalität und Prostitution sind dann meist die Folge.
Deshalb sollten wir uns alle erst einmal selbst an die Nase fassen und überlegen, ob es nötig ist, ein T-Shirt für 2,- Euro aus Asien zu kaufen? Wo soll da der Profit für die Produzenten aus Asien herkommen, wenn nicht durch Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft. Und wer dann von 5,-- Euro im Monat leben muss, verkauft dann meist seinen Körper oder den seiner Kinder, um so über die Runden zu kommen. Deshalb bringen diesen Menschen die Moralpredigen der Amerikaner und Europäer recht wenig, wenn es um das Überleben geht.
Ein anständiges Einkommen durch anständige Arbeit sollten wir diesen Menschen durch unser Handeln ermöglichen. Rainer
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen