Donnerstag, 19. Juni 2008
Mein Dad hat ne Brille und mein Bruder ein Tattoo!
Montag, 16. Juni 2008
Nix wie raus
Dienstag, 10. Juni 2008
Wenn nebensaechliche Probleme zum Hauptproblem werden
Bisher habe ich mir keine grossen Gedanken um mein Gepaeck gemacht, das Gepaeck das mit mir zurueck nach Deutschland muss. Da ich aber in drei Wochen all mein Hab und Gut einpacken muss, wirds nun doch etwas brenslig...........


Mein Zimmer
(Gisela ich hoffe du erkennst deinen Kalender, hab ihn ganz brav aufgehaengt und erfreue mich jeden Morgen)

Problem erkannt? Wie soll ich nur jemals all meine Sachen nach Deutschland bringen???
Ich bitte um effektive Vorschlaege die bitte kein ausmisten und wegschmeissen beinhalten!
Das Leben kehrt zurueck
Die Sommerferien sind vorbei und endlich hallt wieder lautes Kindergeschrei durch die Raeume von Don Bosco in Punta.
Wunderbar ist das, man merkt richtig wie das Leben in die Raeume zurueckkehrt.
Und wieder klingt es in meinen Ohren:
"Good morning teacher Frelyn, good morgingn Ade Ludja, good morning classmats."
Schwer ums Herz wird es mir wenn ich daran denke das ich nur noch wenige Arbeitstage habe, nur noch wenige Stunden mit den Kindern, Zeit die nun immer wertvoller fuer mich wird.

Schwer faellt es ihnen das sie nach den langen Ferien nun wieder ruhig sitzen muessen.

Stolz haben sie ihre neuen Arbeitsbuecher abgeholt, zaehlen sie nun zu den Grossen.
Montag, 9. Juni 2008
Langes Wochenenden? Jippi, wo fahren wir hin???
Das mit dem WIR hatte sich relativ schnell erledigt, die daensichen Madls hatten schon andere Plaene, Joey wollte lieber Sightseen in Cebu machen anstatt auf der traumhaften Insel zu relaxen.
Da ich aber keine Lust hatte drei freie Tage in Cebu zu sitzen hab ich mich einfach alleine auf die

Reise gemacht, bisschen unsicher war ich schon, aber es war nur halb so schlimm, die Philippinen hab ich bisher als sehr sicheres Land erlebt.
So ging es Freitag Nachmittag mit dem Bus (von Cebu nach Maya, sind nur 130 Kilometer, die Fahrt dauert aber stolze 4 1/2 Stunden) uber Stock uns Stein in das

beschauliche Oertchen Maya, im Noden Cebus, von wo aus die kleinen Bootchen nach Malapascua ablegen.
Bis ich in Maya angekommen bin war es nachtuerlich schon Nacht, dafuer war ich am naechten Morgen von dem Ausblick umso ergriffener. War ja auch nicht das erste Mal das ich auf dieser tollen Insel war und bestimmt auch nicht das letzte Mal.

Tagsueber hab ich gar nicht so viel gemacht, nur am Strand gelegen, gebadet, gelesen, Tagebuch geschrieben, getraeumt und Massagen genossen.

Und so guckt des aus wenn ma am Strand liegt und in den Himmel schaut

Mh... Abends gabs immer gutes Essen. Neben meinem Cottage hat eine Deutsche gewohnt, welche in Zufall. Fuer ihr Alter (kurz vor der Rente) war sie noch ziemlich flott unterwegs, eine Krankenschwester aus Muenchen, und ich konnte mich gut mit ihr unterhalten.
Erkennt man zwar nicht, ist aber im Restaurant.

Koennt ihr euch vorstellen wie ssscchhoooooeeeen das ist in diesem Wasser zu baden? Wenn man im Wasser ist denkt man: scheisse ist das geil!

Und so romantisch ist es da....


Ungefaehr so sieht es wohl aus wenn ein Schiff mit illegalen Einwanderen gefilzt wird....!?!?!
Wenn da nur nicht immer die lange Rueckfahrt waere. Wenn ich daheim in Cebu City ankomme bin ich so muede von der langen Rueckreise das ich gleich nochmal drei freie Tage brauchen koennte.
Dienstag, 3. Juni 2008
ENGLISH FOR INSIDER
I give you something on the nut = Ich gib dir was auf die Nuss
As You Me So I You = Wie du mir so ich dir
Blackwood Cherrycake = Schwarzwaelder Kirschtorte
Give Not So On = Gib nicht so an
I Believe Me Kicks A Horse = Ich glaub mich tritt ein Pferd
I Only Understand Railroad Station = Ich versteh nur Bahnhof
Me Smells = Mir stinkts
Stinking-Home = Pforzheim
The Chicken-Eye = Das Huehnerauge
The Page-Jump = Der Seitensprung
You Have A Jump In The Dish = Du hast nen Sprung in der Schuessel
My dear Mister singing-club = Mein lieber Herr Gesangverein
This makes you so fast nobody after = Das macht dir so schnell keiner nach
Your English is under all pig = Dein Englisch ist unter aller Sau
to have much wood before the cottage = viel Holz vor der Huette haben
Happy Cadaver Day = Fronleichnam
emergency lie = Notlüge
dark number = Dunkelziffer
high print area = Hochdruckgebiet
Montag, 2. Juni 2008
Dies und Das
In letzter Zeit bin ich sehr gut beschaeftigt, ich hab gar keine richtige Zeit um Tagebuch, Rundmails oder sonstiges zu schreiben.
Nun laueft also der Countdown, nur noch 20 Arbeitstage dann ist meine Arbeit hier fuer mich beendet. In den letzten Tagen war ich auch schwer damit beschaeftigt mir zu ueberlegen was ich mache wenn ich zurueck nach Deutschland komme, aber so ganz schluessig bin ich mir noch nicht. Aber bis Mitte Ausugst ist es ja auch noch ein wenigt hin.
Nun erzaehl ich euch mal was ich in den letzten Tagen/Wochen alles erlebt habe.
Vergangenen Samstag war ich mit Didde bei Sand Trap. Sand Trap ist eine kleine Anlage mitten in Cebu City, aber doch eine Welt fuer sich. Obwohl es doch mitten in der Stadt liegt ist es relativ ruhig, die Luft ist sooo rein (frische Luft ist fuer mich, wenn ich vor lauter Smog weiter als 30 Meter schauen kann, ja..., willkommen in Aisien) und es laedt einfach nur zum ralaxen und sonnen ein.
Mit dem Wetter hatten wir leider nicht so viel Glueck, eine Stunde Sonnenschein bevor -wie so oft- aus dem Nichts der tropische Sturm ausbrach. Und zwar richtig. Innerhalb weniger Minuten stand Sand Trap unter Wasser, weit und breit kein Taxi. Die Gewitter sind hier so gigantisch und gleichzeitig auch angsteinfloessend, es ist viel gewaltiger, viel viel lauter... Und ganz besonders schoen ist es wenn man auf einer der Nachbarinseln ist, eine Huette am Strand gemietet hat, sich ins Bett legen und von da aus aufs Meer schauen und den Sturm beobachten kann.
Nachdem dann doch irgendwann mal ein Taxi vorgefahren kam, stand der Highway natuerlich voellig unter Wasser denn das Abwassersystem in Cebu taugt ueberhaupt nicht. D. h. wenn man bei starkem Regenfall durch die uebreschwemmten Strassen laueft, laueft man mitten durchs Abwasser... Der Highway war so ueberschwemmt, das die rechte Fahrbahn nicht mehr befahrbar war, dort haben Kids gebadet, mitten auf dem Highway, man stelle sich das mal in Deutschland auf der Autobahn vor.... Rechts die badenden Kinder, links die vorbeibrausenden Autos...
Die letzten Wochen habe ich sehr viel in Pasil verbracht. Da immer noch Sommerferien sind war in Lourdes nicht sonderlich viel los und in Pasil bin ich eh am allerliebsten. Langsam aber sicher wird mit immer mehr bewusst das ich nur noch 20 mal arbeiten muss, kann, darf und ich kann es nicht fassen das die Zeit so schnell vergangen ist, 10 Monate rum wie nix... Unglaublich. Obwohl ich zwischenzeitlich das Gefuehl hatte die Zeit wuerde gar nicht vergehen, geht es mir nun fast zu schnell. Aber ich freue mich soooo sehr wenn endlich meine Leute hier sind, es faellt mir so schwer mir vorzustellen wie es sein wird wenn sie hier sind, wenn sie einen Teil von dem sehen was ich ein Jahr lang gesehen, erlebt und gelebt habe. Auch hatte ich oft Heimweh, aber nicht nach Deutschland, sondern einfach nur nach meinen Leuten und meiner Familie. Ich habe nicht wirklich das Beduerfnis zurueck nach Deutschland zu gehen, viel lieber waere es mir wenn ihr alle hierherziehen koenntet....
Meine Hostmam hat vergangenen Freitag 37 DVD`s gekauft, drei mal duerft ihr raten was ich gestern gemacht habe. Jap, drei DVDfilme angeschaut und es war so schoen mal wieder vor dem Fernsehen abzuhaengen, das hab ich schon seit 10 Monate nicht mehr gemacht.
Cathyrin (siehe Blogeintraege zuvor) geht es zunehmend schlechter, mittlerweile wiegt sie nur noch 18 Kg, im Verglich dazu mein Hostbrother: gleiches Alter, gleiche Groesse knapp 60 Kilo.
Nu ist der OP Termin fuer Ende Juni festgesetzt, in der Hoffnung das die Infektion bis dahin verheilt ist, sonst zoegert es sich noch laenge raus... Es ist wirklich so schlimm das mitansehen zu muessen, man steht daneben und kann nichts tun, man kann einfach nichts tun. Und immer wieder muss ich mich fragen in welch einer ungerechten und manchmal echt beschissenen Welt wir eigentlich leben.
Donnerstag, 15. Mai 2008
Auf gehts mit dem Flieger nach Palawan

Bald ist es soweit, meine Arbeit ist in sechs Wochen zu Ende und dann beginnt die Reise quer durch die Philippinen. Am 08.07.08 fliege ich mit meinem ersten Besucher auf die wunderschoene Insel Palawan.
Wusstet ihr, dass vor 175.000 Jahren der Meeresspiegel so niedrig war, dass eine durchgehende Landbruecke nach Asien bestand? Diese war natuerlich fuer Mensch und Tier ein offenes und einladendes Einwanderungstor, und dieser Biodiversitaetskorridor wurde vor allem von der Fauna intensiv genutzt. Die Insel Palawan hatte im Gegensatz zu den uebrigen philippinischen Inseln auch noch in den juengeren Eiszeiten Kontakt zum asiatischen Festland.

Die Verantwortlichen haben es 1993 geschafft, die Taetigkeit der Holzfaeller einzuschraenken(ganz im Gegensatz zum Rest der Philippinen) und so die urspruengliche Vielfalt der Regenwaelder mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren. Noch immer existieren der so genannte Eisenbaum, die Koenigskobra, seltene Papageien und mehr als 600 Arten von Schmetterlingen (wobei die mich natuerlich nicht so sehr interessieren wie die Kobras). Das liegt auch daran, dass Palawan recht duenn besiedelt ist und einige
Naturschutzgebiete existieren. Trotzdem wird vor allem im suedlichen Teil immer noch illegal eingeschlagen. Auf Palawan werden 58 verschiedene Dialekte gesprochen, ueberwiegend Tagalog, warum hab ich eigentlich so viel Cebuano gelernt wenn ich das doch eh nur in Cebu anwenden kann???
Und nun mein Programm fuer zwei Wochen Traumurlaub:
Wrachtauchen an Militaerschiffen aus dem Zweiten Weltkrieg
Bei Port Barton befindet sich ein Mangrovengebiet mit beeindruckender Flora und Fauna, das koennen wir uns natuerlich nicht entgehen lassen.
Im Puerto Princesa Subterranean River National Park befindet sich eine der bekanntesten Sehenswuerdigkeiten der Insel, der St. Pauls Underground River (der laengste unterirdische Fluss der Welt) bei Sabang mit einer Laenge von 4,2 km, der 1999 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklaert wurde.
In dr Naehe befindet sich ein einzigartiger Karst-Dschungel mit beeindruckende Hoehlen an einem kleinen Mangrovenfluss.
Bei den Tabon-Hoehlen bei Quezon wurden mit 22.000 Jahren die aeltesten Homo sapiens - Funde der Philippinen entdeckt.
Und natuerlich Dschungelexpedition, ich will doch Kobras und Affen sehen.
Bei Puerto Princessa gibt es auch noch eine gorsse Krokodilfarm sowie das Gefangenenprojekt das weltweit einzigartig ist.
In welcher Reihenfolge wir was machen muss ich noch auskluegeln, denn wir wollen ja soviel wie moeglich von der Insel sehen.

Und natuerlich geht es auch an die traumhaften Straende bei El Nido die zum traeumen, relaxen, sonnen und Spass haben gerade zu einladen
Was wir die anderen Wochen machen weiss ich noch nicht so genau, die nutze dann die Zeit in Palawan am Strand um weitere Plaene fuer meine naechsten Gaeste zu machen, die am 22.7. eintreffen. JJJJIiipppppiiiiiii, ich freu mich soooo sehr auf euch!
Mittwoch, 14. Mai 2008
Ungeziefer im Magen
Sonntag, 11. Mai 2008
Ausflug zu Crocolandia
Endlich habe ich es einmal geschafft die kleine Krokodelfarm in Talisay anzuschauen. Von Cebu City aus ist der Weg nicht all zu schwer zu bewaeltigen, man braucht hoechstens 30 bis 60 Minuten, je nach Verkehr.Das erste Stueck konnten wir mit unserem hauseigenen driver fahren,

... dann ging es auf fuenf Raedern weiter.

Das war der erste Anblick der uns Crocolandia bot, ein wenig schockiert mussten wir feststellen....

dass darin wirklich Krokodile leben.

Jeleyn, unsere Hausgangestellte, wohnt eigentlich gleich um die Ecke von Crocoland, war aber noch nie da weil sie es sich nicht leisten kann. Also hab ich sie kurzerhand dazu eingeladen uns zu begleiten

Sylvi war eine ganze Woche in Cebu und war natuerlich mit in Crocoland. Leider ist sie schon wieder auf dem Weg nach Surigau (Mindanao), schade, mit ihr verging die Zeit viel schneller als allein...

Bitte nicht nachmachen, das war verboten!

Und dann waren wir todesmutig....

... zum Glueck war das nicht echt :)

Aber das war echt

Oh die "Plython" erinnert mich doch gleich an das schreckliche Erlebnis in Singapur

Lizard, gibt es viele auf den Philippinen, leider oder zum Glueck sieht man sie nie sonder hoert sie nur.

Aber auch der hatte viel zu wenig Platz in seinem Kaefig.


Auch die Schlangen muessen auf sehr sehr engem
Raum leben

Und der Strauss war ganz schoen hungrig

Im Alltag erinnern mich nur die schoenen Blumen daran, dass ich mich mitten in den Tropen befinde


Philippinsichen Warzenschwein, sieht irgendwie aus wie die deutschen Warzenschweine auch

Jeleyn hat den Nachmittag sichtlich genossen...

...und wir auch

Schoenes Foto!


Wenn Erwachsene wieder zu Kindern werden

Sowohl die Hin- als auch die Rueckfahrt war wieder einmal sehr abenteuerlich

Und unterwegs gab es viel zu entdecken wie z. B. den Brunnen hier, an dem die Menschen....

... aus diesem Dorf ihr Trinkwasser holen.





