Sonntag, 13. Januar 2008

Auf der Insel Bantayan mit Flo

Montag, 14.01.2008
Maayong hapon,

uebers Wochenende war ich auf der Insel Bantayan mit Flo und es war -wie das letze Mal auch- sehr sehr schoen und erholsam. Nur baden, essen, lachen und relaxen.



Flo und ich im Bus beim North Terminal in Cebu City. Wir hatten glueck, denn als wir dort ankamen stand schon ein Bus nach Hagnaya (da muss man erst mal hinfahren, denn von dort aus faehrt die Faehre nach Bantayan) bereit, der 30 Minuten spaeter abgefahren ist.







Natuerlich haben wir vorab keine Unterkunft gebucht, das ist mit unserem super Reisefuehrer von Jens Perter (ich will ja keine Schleichwerbung machen, aber der ist wirklich SEHR GUT) aber auch gar kein Problem, da stehen naemlich fuer jede Region zahlreiche Unterkeunfte in allen Preisklassen drin.
So sind wir im Sugar Beach Resort gelandet. Ganz nettes Beachresort, gibt halt nicht viel, nur ein paar Huettchen am Strand... So haben wir eine Huette fuer 500 Pesos die Nacht bezogen, also 250 Pesos pro Person, das sind nicht mal fuenf Euro.


Nach fast sieben Stunden anreise (das ist aber auf den Philippinen gar nix!!!) sind wir dann erst einmal ins "Zentrum" (ha ha ha, das kann man eingentlich nicht so nennen, alles sehr uebrsichtlich auf Bantayan) und haben ein Restaurant gesucht. Fuer 195 Pesos (bisschen ueber drei Euro) haben wir dann auch was nettes gefunden, all you can eat mit Getranke dazu. WOW! Sehr guenstig. Und ich hab endlich -nach uebr fuenf Monaten- einen Salat bekommen! Gott war der gut!






Zum Nachtisch gabs da so komische Kuechle, die sehr nach Tabak oder was auch immer geschmeckt haben. Jedenfalls macht man, nachdem man das Kuechle halb gegessen hat....


















... solche Dinge! Ich bin ja der Meinung das waren Hasch-Kuechle, Flo war da anderer Meinung. Wie dem auch sei, wir haben es nicht ganz aufgegessen.













Die zwei Kids sind immer vor unserer Huette rumgeschlichen. Irgendwie waren die voll nett und auf unsere Cookies waren sie ganz besonders scharf. Das End vom Lied: natuerlich standen sie am naechsten Tag wieder da. Die haben sogar unseren Muell mitgenommen, sehr nett... Den durchsuchen sie nach Plastik, denn pro Kilo Plastik gibt es 10 Peso, das sind grad mal um die 10 Cent. Ueberlegt euch mal wie lange man sammeln muss um ein Kilo Plastik zusammen zu bekommen. Dennoch ich finde das sehr praktisch, so muss ich z. B. meine leeren Flschen nie mit nach Hause schleppen, denn oeffentliche Muelleimer kennen die hier nicht. Ich kann meine leere Wasserflasche einfach einem Kind in die Hand druecke, dass sich darueber auch noch freut.
Oh sorry, jetzt hab ich das Bild ausvershen geloescht....:)









Jipppiiiiiii, nur Strand und Meer, mehr nicht!






















Es war soooo relaxt....

































Und wieder einmal einer dieser gigantischen Sonnenuntergaenge.


















Es war wirklich sehr luschtig mit Flori ausserdem haben wir am Samstag viel Farbe bekommen.








Der arme Affe, der Kaefig ist viel zu klein, der ist schon Amok gelaufen in dem kleinen Kaefig. Nach dem Abendessen am Samstag haben FLo und ich beschlossen hin zu befreien, aber da waren zu viele Luete.... Ausserdem hat einer der Einheimischen erzaehlt, dass der Affe jemanden getoetet haette....











Kein Wunder das so viele Touristen Durchfall bekommen, sehr ihr all die Fliegen auf den Fischen? Ist leider bissle dunkel.














Und so waschen die Jungs auf Bantayan ihre Klamotten:)





















Ach ja und ich hab unsere Klospuelung in unsere Huette geschrottet, ein Zeichen dafuer, dass ich mit so nem modernen Krimskrams schon gar nicht mehr umgehen kann. Nachdem dann das Wasser unermuetlich weiterlief haben wir kurzerhand eine Wasserflasche reingesteckt, die zugleich auch unsere Klospuelung war.

Sonntag, 6. Januar 2008

Menschen, Tiere und Pflanzen

























































































































































































































Kinderparty in Banawa am 23.12.2007

Montag, 07.01.2008
Heute erzaehl ich euch von der Kinderparty, die wir fuer die Kinder in Banawa organisiert haben, allem voran natuerlich Glenda.

Wie immer war alles gut organisiert, nur der Zeitplan hat nicht so ganz hingehauen. Eigentich wollten wir morgens um 7 Uhr los, aber als ich ankam warn Glen und Lai noch mit Geschenke einpacken beschaeftigt. Eine Stunde spaeter als geplant kamen wir dann endlich los. Ein Freund von Glenda hat uns seinen Jeepney zur Verfuegung gestellt, der bis oben hin beladen war mit Geschenken, Reis und sonstigen Lebensmitteln.





Banawa lieg in den Bergen (Berge fuer philippinische Verhaeltnisse, Huegel fuer deutsche Begriffe), nein es war nicht neblig, das ist die ganz normale Smogwolke die ueber Cebu liegt.




In Banawa gibt es einen Orden in dem ganz viele Schwestern und Brueder aus Frankreich leben. Ein Teil der Schwestern hat sogar bruchstueckhaft Deutsch gesprochen. Den Raum den sie uns zur Verfuegung gestellt haben war sehr dreckig, so waren wir erst einmal mit putzen beschaeftigt.




Anschliessend haben wir 150 Buendel mit Reis (wie kanns auch anders sein?!??!!), Konservenfisch, Milchpulver, Zucker usw. Zum glueck hatten wir nette Helfer sonst haetten wir das zeitlich nie geschafft.














Hier der Inhalt des Buendels.













Nachdem alles gepackt und der Raum dekoriert war war erst einmal Siesta angesagt, ohne Siesta geht hier gar nichts!!!!













Und dann standen auch schon die Kinder vor der Tuere, ueber 150 Stuck an der Zahl.
Voll suess, die zwei Jungs haben sich mit Farbe ein Baertle aufs Kinn gemalt.














Ja es war gar nciht so einfach den ganzen Haufen unter Kontrolle zu behalten









Das ist ein philippinisches Spiel. Das Spiel heisst "pot breaking" in englsich und auf Tagalog und Cebuano "palayok".
Einem Kind werden die Augen verbunden und bekommt einen Schlagstock in die Hand. Dann wird das Kind gedreht und muss anschliessend versuchen den -kreativ gestalteten- GBlumentopf zu treffen. Jedes Kind hat einen Versuch, kaum zu glauben dass das so lange dauert bis.....



...ein Kind endlich mal diesen Topf trifft. Gefuellt ist des Toepfle mit Suessigkeiten und Gedlstuecken, damit es auch schoen klimpert wenn der ganze Inhalt krachend zu Boden faellt.






Die Menschen koennen immer und ueberall schlafen. Die Hose ist uebrigens in -fuer die hierigen Verhaeltnisse- gutem Zustand.
















So viel spielen macht natuerlich hungrig, so gab es anschliessend was zum Essen.










Dann wurden die Buendel an die Kinder verteilt















Und anschliessend mussten wir alles wieder aufraeumen.
Das ist uebrigens Lai.
















Nach ueber 12 Stunden arbeti waren wir alle sehr geschafft.

Freitag, 4. Januar 2008

Fischmarkt mit Philippe

Von Samstag auf Sonntag (22.12. auf den 23.12) war ich mit Philipp in Pasil auf dem Fischmarkt. Das war echt ein tolles Erlebnis und sehr interessant einmal zu sehen wieviel Arbeit wirklich hinter Fischfang steckt.





Die Boote legen frueh morgens (gegen 3am) am Haefele (besonders gorss ist der nicht, sehr ueberschaubar) an, abgeladen wird von Hand.

Die Maenner muessen die kiloschweren Boxen, gefuellt mit Fisch, vom Boot ueber die Steigung tragen, reine knochenabreit. Die meisten Filipinos sind ja...wie soll ich sagen...nicht so mein Fall, aber sie sind meist sehr muskuloes.









Ratten Ratten und nochmal Ratten. Ich glaub in Cebu gibt es mindestens so viele Ratten wie Einwohner, wobei ich eher glaube dass das ein wenig untertrieben ist.














Endlich hab ich mal einen echten Hai gesehen. Nun koennte ich mein Tauchkurs doch noch machen, so gross sind die ja nicht. Zumindest reissen sie einen nicht gleich ganz in Stuecke, hoechstens vielleicht ein wenige vom Oberschenkel oder so.....










Jap und so sieht das Ganze von innen aus.














Das bunte Treiben auf dem Fischmarkt in den fruehen Morgenstunden.




Hinauf zum achten Weltwunder und die Metropole Manila

Samstag, 05.01.2008
Sodele, jetzt habe ich es endlich mal geschafft ein paar Fotos von meinem Tripp hochzuladen.
Am 26.12.07 bin ich mit Hanna abends nach Banaue aufgebrochen, neun Stunden spaeter sind wir an unserem Ziel angekommen.
Da es mehr Passagiere als Sitzplaezte gab....







...hat man einfach spontan noch ein paar Plastikstuehle in den Mittelgang des Busses gestellt. Nicht ganz ungefaehrlich aber sehr effektiv.

Das unkomplizierte Leben hier gefaellt mir sehr gut, in Deutschland waere sowas ja undenkbar, gell?!?!












Muede und verschlafen, aber gluecklich heil angekommen zu sein haben wir erst einmal in unserer Pension gefruehstuckt.
Von diesem Sitzplatz.....














....konnte man diesen Ausblick geniessen.















Obwohl wir die ganze Nacht durchgefahren sind haben wir uns in Banaue erst einmal keine Pause gegoennt. Wir haben unser Zimmerchen bezogen, gefruehstuckt und uns den naechst besten Guide geschnappt um die Reisterrassen unsicher zu machen.
Die Eingeborenen posieren gerne fuer Fotos, vor allem wenn dabei ein paar Pesos fuer sie abfallen:)





Die Reisterrassen liegen in den Zentralkordilleren in Luzon (so heisst die Insel).


Die Zentralkordilleren sind wie eine Reise in die Vergangenheit, das Oertchen Banaue ist total winzig und voll verschlafen, Hektik und Stress gibt es dort in keinster Weise. Baunau liegt ca. 1200 Meter hoch in den Bergen und hat knapp 15000 Einwohner. Welch ein Gegensatz zu Manila:)





Und es war sooo unglaublich kalt. Im Dezember und Januar sinken dort die Tmperaturen unter 15 Grad, mit meinen kurzen Hosen und TShirts war ich dort voellig fehl am Platz, aber hier besitze ich nichts anderes, weil ich hier noch nie etwas langaemliges gebraucht habe.








Die Luft war soooo gut, voellig smogfrei!!!!















Das Fortbewegungsmittel schlecht hin auf den Philippinen. Ich finds voll suess, auch wenn es manchmal ein wenig unbequem ist. Und ihr macht euch keine Vorstellungen wie viele Menschen in so ein Kabuff passen und wie voll man so ein Tricylce laden kann.











In den Reisterrassen geht es staendig Treppen hoch und runter, zwischenzeitlich hab ich meine Beine nicht mehr gespuert.





















Die Natur in Nord-Luzon ist einfach traumhaft schoen.





















Die Reisfelder. Leider war vor wenigen Wochen die Reissaison beendet, so haben wir nur braune Terrassen vorgefunden was aber auch seinen Reiz hat...












Zurueck in Manila hat uns die Realtiaet ganz schnell wieder eingeholt:)






Das Verkehrschaos auf den Philippinen ist ohne Worte....













Natuerlich kein Besuch in Manila ohne shopping. Aber ich hab nicht viel gekauft, muss ich ja alles mit nach Hause nehmen, ich weiss eh nicht wie ich all die Sachen jemals nach Deutschland bringen soll.












In Asien leben wohl mit die groessten Umweltsuender. Alles wird hier -meist auf offener Strasse- verbrannt, die Auspuffe der Jeepneys, Autos und Co spuecken pechschwarzen Qualm aus, wenn man frueh morgens aufsteht und in die Berge faehrt liegt Cebu unter einer reinen Smogwolke, man sieht keine Haeuser geschweige denn Autos oder Menschen.














Brauch jemand einen Goldfisch? Das find ich total hard, die armen Fische werden so auf offener Strasse verkauft.

















Harte Realitaet, so dreckig ist es meist ueberall... Und zwischen all diesem Dreck leben Menschen.


















...und immer....
















...und uebrall diese Menschenmassen....





















Eine Eishalle, mitten in der Shopping Mall, nichts ist hier unmoeglich.












Unsere Ernaehrung war in der Woche nicht immer vorbildlich, aber Fastfood ist nicht gleich Fastfood, auf den Philippinen gibt es auch "gesundes" Fastfood, z. B. gibt es Reis mit Fleisch und Gemuese, selbst bei Mc Donald bekommt man Reis.
Ich war mit Hanna uebrigends das erste Mal in einem philippinischen Mc Donald und was soll ich sagen... die sehen ueberall gleich aus. Nur ist hier der Service viel besser, es wird einem die Tuere aufgehalten und das Tablett an den Tisch gebracht und es gibt kostenloses Drinkwasser, das gibt es uebrigens fast in allen Restaurants,















Manila ist in manchen Regionen der Stadt westlicher als ich es von Deutschland kenne.















Das bunte Markttreiben



















Sonnenuntergang an der Manila Bay, hier haben wir auch Silvester gefeiert. Zuerst haben wir uns den Sonnenuntergang angeschaut, dann waren wir was essen.
















Und dann haben wir die Bars unsicher gemacht.


















Luschtig wars!!!




















Das Feuerwerk war wirklich gigantisch.

















Keine Jeepneyfahrt ohne Nasen- und Mundtuch.

















Das find ich ja mal total krass, jetzt erzaehl ich euch mal was ueber das ach so katholische Land hier....
Verhuetungsmittel sind verboten, also muss man sich anders zu wissen helfen wenn es mal daneben geht. Natuerlich ist das ganze nicht offiziell, daher steht auch nicht "Abtreibungsmittel" auf der Flasche sondern lediglich "fuer regelmaessige Periode". Noch Fragen???








Die Woche mit Hanna war wirklich toll und sehr erlebnisreich. Ich bin froh dass wir uns so gut verstanden haben, schliesslich kannten wir uns vorher nur vom Telefon und Emails schreiben. Der Norden Luzons ist ist auf alle Faelle sehr sehenswert, aber in Manila muss man sich nicht laenger als noetig aufhalten. Dennoch war es natuerlich sehr ineressant sich das bunte treiben einmal anzusehen und ich beschwere mich nie wieder ueber den Smgog und die vielen Menschen in Cebu City, in Manila ist das alles 100x schlimmer!!!!