Aber schoen das so viele meine Berichte verfolgen!
Donnerstag, 22. November 2007
Besucherzaehler
Ja den hatte ich schon immer, ich hab es bloss nie hinbekommen dass er oeffentlich angezeigt wird. Eigentlich wollte ich ja was anderes einstellen, das hat nicht geklappt, dafuer sieht man den Besucherzaehler jetzt, versteh ich zwar nicht so ganz, aber Computer ist halt nicht so mein Ding:)
Aber schoen das so viele meine Berichte verfolgen!
Aber schoen das so viele meine Berichte verfolgen!
Mittwoch, 21. November 2007
Krankenhausbesuch bei Philipp
Maayong gabii,
ich hab mir heute Nachmittag frei genommen und habe Philipp im chong hua Krankenhaus besucht. Obwohl dieses Krankenhaus das Beste in Cebu sein soll, war ich ueber die dortigen Zustaende ein wenig schockiert.
Philipp ist ja letzten Samstag, aufgrund von hohem Fieber, in die Notaufnahme des chinesischen Krankenhauses gefahren. Nach mehrstuendigem Warten (hier ist es ganz normal das man zwischen sechs und acht Stunden wartet, bis man zum diensthabenden Arzt kommt) haben sie ihm die Temperatru gemessen und ihn wieder nach Hause geschickt. Dort war er knapp 24 Stunden nicht mehr ansprechbar, gebeutelt von Fieber- und Schuettelfrostanfaellen. Am Montag hatte er gegen 14:oo Uhr einen Termin um seine Laborergebnisse zu erfragen, gegen 18 Uhr ist er dann endlich dran gekommen und sie haben ihn dabehalten, was sie wohl schon am Samstag haetten tun sollen.
Philipp liegt nun seit Montag unbehandelt in seinem sehr ungemuetlichen Krankenhauszimmer, da die Aerzte sich nicht einig sind, was er denn nun hat. Es steht aber fest dass es irgendwas zwischen Malaria und Dengue ist.
Philipp sieht wirklich sehr schlecht aus, seine Haut hat eine farbe zwischen blass und gelb, seine Augend sind dick geschwollen und feuerrot. Er ist total schwach, haengt am Tropf damit er nicht austrocknet. Er bekommt nur 2x taeglich Paracetamol gegen seine anhaltenden starken Kopfschmerzen. Ansonsten liegt er unbehandelt da und wartet seit gestern Nachmittag auf den Dok. Ist denn das zu fassen? Je mehr Zeit vergeht, umso schlimmer wird es.
Philipp hat ein eigenes Zimmer fuer das er 1600 Pesos am Tag bezahlt, das ist 1/5 von dem was die Menschen hier im Durchschnitt verdienen. Er hat eine zweite Zudecke geordert, da er nachts immer so friert (bei den Temperaturen!!!), dafuer musste er tatsaechlich bezahlen. Das Krankenhaus stellt keine Handtuecher und kein Duschgel, Essensbesteck bekam er mit seiner ersten Mahlzeit und dieses Besteck hat er nun so lange bis er das Krankenhaus wieder verlaesst, abspuelen muss er es selber. Unglaublich aber wahr.
Ich bete wirklich dafuer, dass ich hier niemals stationaer ins Krankenhaus muss, was viel Schlimmeres kann einem glaub ich nicht passieren.
Ich weiss jetzt auch warum mein Husten immer schlimmer statt besser wird. Ich hab die ganze Zeit Medizin gegen Halsweh genommen, soll nochmal einer sagen die Filipinos verstehen Englisch. Das Problem ist, wenn die Filipinos einen nicht verstehen fragen sie nicht nochmal nach sonder machen oder geben dann eben das was sie sich denken.
Aber nun hab ich die richtige und es wird hoffentlich bald besser.
Ich hoffe euch daheim geht es allen gut und dass ihr gesund und munter seid. Ich kann es nur immer wieder sagen, seid dankbar dafuer dass ihr in einem so reichen Land wie Deutschland lebt, wo keiner hungern muss, wo jeder medizinisch sehr gut versorgt wird, wo niemend ums ueberleben kaempfen muss, wo keine Saeuglinge/Kleinkinder/Kinder mit ihren Familien und ihrem ganzen Hab und Gut, zwischen Dreck und Ungeziefern, an irgendeiner Strassenecke leben und sich ihr Essen zusammen stehlen muessen, die sich keinen Arzt leisten koennen sondern am Strassenrad verenden wenn sie ernsthaft krank sind. Was das fuer Gefuehle in einem ausloest, sowas jeden Tag aufs Neue sehen zu muessen koennen glaub nur die Menschen verstehen, die selber so eine Zeit im Ausland mitgemacht haben und das mit eigenen Augen gesehen zu haben. Das sind Bilder, Eindruecke, Erinnerungen die einen fuer das ganze restliche Leben praegen werden.
Und dann immer wieder dieser krasse reiche Gegensatz dazu.
Trotz allem haben die Menschen in den Slums mehr Lebensfreude als manch einer in Deutschland. Sie sind einfach zufrieden und gluecklich mit dem was sie haben, sie sind auch fremden gegenueber sehr offen, freundlich und hilfsbereit. Dennoch bin ich mir manchmal nicht sicher, ob sie freundlich sind um mich bestehlen zu koennen oder ob sie es einfach sind, weil sie so sind wie sie sind.
Mittlerweile bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass die Menschen hier wirklich einfach nur freundlich und hilfsbereit sind, hinterher tut es mir immer unendlich leid wenn ich die Strassenkinder von mir wegstosse, da ich immer Angst habe dass sie mich beklauen (was ja auch nicht auszuschliessen ist), dabei wollen sie sich nur mit mir unterhalten. Aber es gibt eben auch die andere Seite, in Cebu ist die Kriminalitaet sehr hoch, es ist hier wirklich nicht ungefaehrlich, vor allem als Auslaenderin und dann auch noch weiblich. Aber wenn man vorsichtig und vernuenftig ist, kann man sich wirklich recht gut frei bewegen.
Das sind auch einfach nur die Vorurteile, meine Familie hat mir von anfang an eingepraegt, dass Cebu unendlich gefaehrlich ist, lots of dangerus mens, aber wie gesagt, es ist nicht so. Aber das sind alles Dinge die man erst bemerkt wenn man laenger hier lebt.
ich hab mir heute Nachmittag frei genommen und habe Philipp im chong hua Krankenhaus besucht. Obwohl dieses Krankenhaus das Beste in Cebu sein soll, war ich ueber die dortigen Zustaende ein wenig schockiert.
Philipp ist ja letzten Samstag, aufgrund von hohem Fieber, in die Notaufnahme des chinesischen Krankenhauses gefahren. Nach mehrstuendigem Warten (hier ist es ganz normal das man zwischen sechs und acht Stunden wartet, bis man zum diensthabenden Arzt kommt) haben sie ihm die Temperatru gemessen und ihn wieder nach Hause geschickt. Dort war er knapp 24 Stunden nicht mehr ansprechbar, gebeutelt von Fieber- und Schuettelfrostanfaellen. Am Montag hatte er gegen 14:oo Uhr einen Termin um seine Laborergebnisse zu erfragen, gegen 18 Uhr ist er dann endlich dran gekommen und sie haben ihn dabehalten, was sie wohl schon am Samstag haetten tun sollen.
Philipp liegt nun seit Montag unbehandelt in seinem sehr ungemuetlichen Krankenhauszimmer, da die Aerzte sich nicht einig sind, was er denn nun hat. Es steht aber fest dass es irgendwas zwischen Malaria und Dengue ist.
Philipp sieht wirklich sehr schlecht aus, seine Haut hat eine farbe zwischen blass und gelb, seine Augend sind dick geschwollen und feuerrot. Er ist total schwach, haengt am Tropf damit er nicht austrocknet. Er bekommt nur 2x taeglich Paracetamol gegen seine anhaltenden starken Kopfschmerzen. Ansonsten liegt er unbehandelt da und wartet seit gestern Nachmittag auf den Dok. Ist denn das zu fassen? Je mehr Zeit vergeht, umso schlimmer wird es.
Philipp hat ein eigenes Zimmer fuer das er 1600 Pesos am Tag bezahlt, das ist 1/5 von dem was die Menschen hier im Durchschnitt verdienen. Er hat eine zweite Zudecke geordert, da er nachts immer so friert (bei den Temperaturen!!!), dafuer musste er tatsaechlich bezahlen. Das Krankenhaus stellt keine Handtuecher und kein Duschgel, Essensbesteck bekam er mit seiner ersten Mahlzeit und dieses Besteck hat er nun so lange bis er das Krankenhaus wieder verlaesst, abspuelen muss er es selber. Unglaublich aber wahr.
Ich bete wirklich dafuer, dass ich hier niemals stationaer ins Krankenhaus muss, was viel Schlimmeres kann einem glaub ich nicht passieren.
Ich weiss jetzt auch warum mein Husten immer schlimmer statt besser wird. Ich hab die ganze Zeit Medizin gegen Halsweh genommen, soll nochmal einer sagen die Filipinos verstehen Englisch. Das Problem ist, wenn die Filipinos einen nicht verstehen fragen sie nicht nochmal nach sonder machen oder geben dann eben das was sie sich denken.
Aber nun hab ich die richtige und es wird hoffentlich bald besser.
Ich hoffe euch daheim geht es allen gut und dass ihr gesund und munter seid. Ich kann es nur immer wieder sagen, seid dankbar dafuer dass ihr in einem so reichen Land wie Deutschland lebt, wo keiner hungern muss, wo jeder medizinisch sehr gut versorgt wird, wo niemend ums ueberleben kaempfen muss, wo keine Saeuglinge/Kleinkinder/Kinder mit ihren Familien und ihrem ganzen Hab und Gut, zwischen Dreck und Ungeziefern, an irgendeiner Strassenecke leben und sich ihr Essen zusammen stehlen muessen, die sich keinen Arzt leisten koennen sondern am Strassenrad verenden wenn sie ernsthaft krank sind. Was das fuer Gefuehle in einem ausloest, sowas jeden Tag aufs Neue sehen zu muessen koennen glaub nur die Menschen verstehen, die selber so eine Zeit im Ausland mitgemacht haben und das mit eigenen Augen gesehen zu haben. Das sind Bilder, Eindruecke, Erinnerungen die einen fuer das ganze restliche Leben praegen werden.
Und dann immer wieder dieser krasse reiche Gegensatz dazu.
Trotz allem haben die Menschen in den Slums mehr Lebensfreude als manch einer in Deutschland. Sie sind einfach zufrieden und gluecklich mit dem was sie haben, sie sind auch fremden gegenueber sehr offen, freundlich und hilfsbereit. Dennoch bin ich mir manchmal nicht sicher, ob sie freundlich sind um mich bestehlen zu koennen oder ob sie es einfach sind, weil sie so sind wie sie sind.
Mittlerweile bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass die Menschen hier wirklich einfach nur freundlich und hilfsbereit sind, hinterher tut es mir immer unendlich leid wenn ich die Strassenkinder von mir wegstosse, da ich immer Angst habe dass sie mich beklauen (was ja auch nicht auszuschliessen ist), dabei wollen sie sich nur mit mir unterhalten. Aber es gibt eben auch die andere Seite, in Cebu ist die Kriminalitaet sehr hoch, es ist hier wirklich nicht ungefaehrlich, vor allem als Auslaenderin und dann auch noch weiblich. Aber wenn man vorsichtig und vernuenftig ist, kann man sich wirklich recht gut frei bewegen.
Das sind auch einfach nur die Vorurteile, meine Familie hat mir von anfang an eingepraegt, dass Cebu unendlich gefaehrlich ist, lots of dangerus mens, aber wie gesagt, es ist nicht so. Aber das sind alles Dinge die man erst bemerkt wenn man laenger hier lebt.
Dienstag, 20. November 2007
Kirchenbesuche und Taifune
Am Sonntag war ich mit Libeth im Gottesdienst. Aber nicht in der Kirche, nein, im Kino!
Ja sowas hab ich auch noch nie erlebt aber das gibt es tatsaechlich.
Da die Kirchen hier immer masslos ueberfuellt sind, gibt es zusaetzliche Gottesdienste die in den Kinosaelen stattfinden.
Das ist nicht grad sehr von Vorteil, denn die Stimmung ist sehr gemuetlich, das Licht sehr gedemmt und die Kinosessel doch so bequem... Obwohl ich total muede war hab ich es doch irgendwie geschafft nicht einzunicken.

Gottesdienst im Kinosaal ist durchaus mal einen Besuch wert!
Am Montag ist hier ein wahnsinns Taifun durch das Land gezogen. Wir konnten alle frueher nach Hause gehen, die Strassen sind zu Sturtzbaechen -teilweise wikrlich zu reissenden Flessen geworden und ueber Stunden war der Strom weg, auch noch zu Abenddaemmerung hin.
Taifunde sind zwischen Oktober und Februar auf den Philippinen ganz normal, aber der gestern war wohl schon ein besonders grosses Kalieber, der im uebrigen auch einige Todespfer gefordert hat.
Und so sah unsere Dachterasse nach dem Sturm aus
Ja sowas hab ich auch noch nie erlebt aber das gibt es tatsaechlich.
Da die Kirchen hier immer masslos ueberfuellt sind, gibt es zusaetzliche Gottesdienste die in den Kinosaelen stattfinden.
Das ist nicht grad sehr von Vorteil, denn die Stimmung ist sehr gemuetlich, das Licht sehr gedemmt und die Kinosessel doch so bequem... Obwohl ich total muede war hab ich es doch irgendwie geschafft nicht einzunicken.

Gottesdienst im Kinosaal ist durchaus mal einen Besuch wert!
Am Montag ist hier ein wahnsinns Taifun durch das Land gezogen. Wir konnten alle frueher nach Hause gehen, die Strassen sind zu Sturtzbaechen -teilweise wikrlich zu reissenden Flessen geworden und ueber Stunden war der Strom weg, auch noch zu Abenddaemmerung hin.
Taifunde sind zwischen Oktober und Februar auf den Philippinen ganz normal, aber der gestern war wohl schon ein besonders grosses Kalieber, der im uebrigen auch einige Todespfer gefordert hat.
Und so sah unsere Dachterasse nach dem Sturm aus
Montag, 19. November 2007
Philipp hat Malaria
Kaum zu fassen, man hat mir immer versichert dass es in Cebu kein Malaria gibt sondern nur in der Region Palawan.
Philipp ist schon seit einigen Wochen erkaeltet und hatte immer wieder Fieber, mal ging es ihm besser, mal schlechter, aber er hat es als Erkaeltung abgetan und sich nicht wirklich darum gekuemmert. Haette ich wohl auch nicht anders gemacht. Am Samstag hatte er so hohes Fieber, dass er hier ins Krankenhaus ist, nach stundenlangem Warten ist er dann auch irgendwann drangekommen.
Heute hat sich definitiev herausgestellt dass er Maliaria hat und er muss natuerlich stationaer im Krankenhaus bleiben. Und das knapp drei Wochen vor seinem Heimflug.
Naechste Woche werde ich auch mal zum Arzt gehen, ich schleppe meine Erkaeltung nun auch schon kanpp drei Wohen mit mir rum, sicher ist sicher.
Philipp ist schon seit einigen Wochen erkaeltet und hatte immer wieder Fieber, mal ging es ihm besser, mal schlechter, aber er hat es als Erkaeltung abgetan und sich nicht wirklich darum gekuemmert. Haette ich wohl auch nicht anders gemacht. Am Samstag hatte er so hohes Fieber, dass er hier ins Krankenhaus ist, nach stundenlangem Warten ist er dann auch irgendwann drangekommen.
Heute hat sich definitiev herausgestellt dass er Maliaria hat und er muss natuerlich stationaer im Krankenhaus bleiben. Und das knapp drei Wochen vor seinem Heimflug.
Naechste Woche werde ich auch mal zum Arzt gehen, ich schleppe meine Erkaeltung nun auch schon kanpp drei Wohen mit mir rum, sicher ist sicher.
Meine Arbeit...
...im Mutter Teresa Haus.
Ein ganz frisches Baby. Selbst dies liegt den ganzen Tag im Bettchen und wird meist ueberstehen und ueberhoert. Das arme Ding kann halt nicht so laut schreien...
Wie man vielleicht erkennen kann hat dieser kleine Mann entstellte Fuesse, sie sind um 90 Grad nach Innen gedreht. In Deutschland waere diese Op kein Problem, hier fehlt schlicht weg das Geld dafuer.
Dieses Baby ist knapp fuenf Monate alt, aber fuer das Alter viel zu klein und zu leicht (ca. 50 cm und knapp zwei Kilo).
Die Kinder im Muter Teresa Haus koennen uebrigens alle adoptiert werden. Auch wenn ich jedesmal versuche die Distanz zu wahren ist es beinahe unmoeglich. Die Arbeit mit den Babies geht mir so unter die Haut. Und ich bin so unendlich erschuettert und wuetend darueber dass es heut zu Tage immer noch Kinder gibt die sterben muessen, weil die Eltern nicht genug Geld fuer einen Arztbesuch geschweigedenn fuer Medikamente haben.
Nun hab ich doch ein paar Fotos gemacht.
Viel will ich dazu auch gar nicht sagen.
Dieser suesse Zwerg hier hat noch einen Zwillingsbruder, die im uebrigend adoptiert werden koenne wie ich heute erfahren habe.
Die Kids sitzten so den ganzen Tag da
Igitt und alle haben Durchfall, der Erfolg landet manchmal durchaus auf meiner Hose, denn die Stoffwindeln halten nicht wirklich was sie versprechen
Ein ganz frisches Baby. Selbst dies liegt den ganzen Tag im Bettchen und wird meist ueberstehen und ueberhoert. Das arme Ding kann halt nicht so laut schreien...
Wie man vielleicht erkennen kann hat dieser kleine Mann entstellte Fuesse, sie sind um 90 Grad nach Innen gedreht. In Deutschland waere diese Op kein Problem, hier fehlt schlicht weg das Geld dafuer.
Dieses Baby ist knapp fuenf Monate alt, aber fuer das Alter viel zu klein und zu leicht (ca. 50 cm und knapp zwei Kilo).
Wenn ich es hochebe hab ich immer Angst, dass ich irgendwas kaputt mache.
Die Kinder im Muter Teresa Haus koennen uebrigens alle adoptiert werden. Auch wenn ich jedesmal versuche die Distanz zu wahren ist es beinahe unmoeglich. Die Arbeit mit den Babies geht mir so unter die Haut. Und ich bin so unendlich erschuettert und wuetend darueber dass es heut zu Tage immer noch Kinder gibt die sterben muessen, weil die Eltern nicht genug Geld fuer einen Arztbesuch geschweigedenn fuer Medikamente haben.
Es sterben hier sehr viele Kinder, oft schon kurz nach der Geburt, denn bei den Familien in den Slums oder auf den Muellkippen gibt es keine aerztliche Versorgung, d. h. wenn die Eltern sich keinen Arztbesuchen leisten koennen (was so gut wie immer der Fall ist), kann man nur noch beten dass das Kind aus eigener Kraft durchkommt. Die meisten Kinder sind -im Verleich zu deutschen Saeuglingen- viel zu klein, untergewichtig und schwach. Wenn schon die Mutter unterernahert ist kann man wohl kaum erwarten dass diese gesunde und kraefitge Kinder zur Welt bringt. Es ist ein Elend und es bricht mir heute schon das Herz wenn ich daran denke, dass ich wieder Abschied nehem muss und kein Kind mitnehem kann, denn momentan koennte wohl auch ich dem Kind keine gute Perspektive geben, dazu muss ich erst einmal in Deutschland genug Geld verdienen und eine sichere Grundlage schaffen.
Aber heute und hier schwoere ich, dass ich eines Tages zurueckkeheren werde um zumindest einem Kind eine bessere Zukunftsperspektive geben zu koennen.
Donnerstag, 15. November 2007
Hello!
Hello all my people in Germany,
I only wanted to say to you that I miss you really very much and I can hardly expect it to my visit comes!
I wish you a nice weekend.
Love Lydi
I only wanted to say to you that I miss you really very much and I can hardly expect it to my visit comes!
I wish you a nice weekend.
Love Lydi
Freitag, 9. November 2007
Store und Geburtstag
Montag, 12.11.2007
Juhu,
ich hab es endlich mal geschafft, den kleinen Mini Markt, der mit zu unserem Haus gehoert zu fotografieren.

Also das ist Edgar (17) und eh...hab ich doch glatt den Namen vergessen, kommt nach, jedenfalls ist sie 24.
Das sind zwei von 6 Angestellten von dem Mini Markt, alle 6 wohnen auch bei meiner family im Haus.
Die muessen jeden morgen um 5 Uhr raus, da um halb sechs der Store oeffnet. Abends um halb neun haben sie Feierabend. Freier Tag? Was ist das? Nur Sonntag nachmittag haben sie frei, denn da ist der Store geschlossen.
Sie haben beide keine Ausbildung, weil sie es sich finanziell nicht leisten koennen, die Zukungstaussichten sind somit nicht wirkich rosig...

So gut wie alle Stors haben Gitter davor, denn sonst wuerden sie wohl staendig ueberfallen und beklaut werden...

Natuerlich wird auch hier Reis verkauft. Es gibt auch einen Lagerraum, der bis unter die Decke mit unterschiedlichen Reissorten gefuellt ist. Und beinahe woechtenlich kommt der Lieferant.

Hier in den Stors wird alles in kleinen Packungen verkauft...

...und wenn ich ALLES sage, dann mein ich auch alles: Duschgel, Shampoo (Inhalt reicht jeweils fuer einen Duschgang), Zahnpasta, Damenhygieneartikel, Caffe, Chips, Saft, Waschpulver, Marmelade,... Sogar Zigaretten weden ueberwiegend einzeln verkauft, wei sich die Menschen oftmals keine normal grosse Packung leisten koennen, sowohl vom Shamoo als auch von den uebrigend Dingen.
Dann hatten wir letzte Woche zwei Geburtstage, d. h. wir waren zwei Mal ganz fein beim Essen.
Am Montag hatte sosusagen mein "Leihonkel" Geburtstag, am Dienstag Ma`am Nica, meine Uebergangsgrandma.

Es gab super viel zu Essen, aber alles nicht so ganz mein Ding... Da meine Familie halb Chinesen sind, war alles ziemlich suess-sauer und das mag ich gar nicht.

An Ma`ams Nicas Geburtstag durften sogar die Hausgangeselten teilnehmen, d. h. sie durften mit ins Restaurant!
Das ist uebrigens Jessie

Und das ist Ma`am Nica mit ihren Enkel

Und mit Geran wars -wie immer- sehr unterhaltsam

Ma`am Nica wurde uebrigens 68

Und dann gabs vom Restaurantpersonla auch noch ein Staendchen

Von links: Wie schon erwaehnt hab ich ihren Namen vergessen, dann komm ich, Rodell und Coco

Das ist Ma`am Taya Paz, die Schwester von Ma`am Nica, bei der kann ich immer meine internationalen Telefongespraeche fuehren

Und zu guter letzt Gelen.
Juhu,
ich hab es endlich mal geschafft, den kleinen Mini Markt, der mit zu unserem Haus gehoert zu fotografieren.

Also das ist Edgar (17) und eh...hab ich doch glatt den Namen vergessen, kommt nach, jedenfalls ist sie 24.
Das sind zwei von 6 Angestellten von dem Mini Markt, alle 6 wohnen auch bei meiner family im Haus.
Die muessen jeden morgen um 5 Uhr raus, da um halb sechs der Store oeffnet. Abends um halb neun haben sie Feierabend. Freier Tag? Was ist das? Nur Sonntag nachmittag haben sie frei, denn da ist der Store geschlossen.
Sie haben beide keine Ausbildung, weil sie es sich finanziell nicht leisten koennen, die Zukungstaussichten sind somit nicht wirkich rosig...

So gut wie alle Stors haben Gitter davor, denn sonst wuerden sie wohl staendig ueberfallen und beklaut werden...

Natuerlich wird auch hier Reis verkauft. Es gibt auch einen Lagerraum, der bis unter die Decke mit unterschiedlichen Reissorten gefuellt ist. Und beinahe woechtenlich kommt der Lieferant.

Hier in den Stors wird alles in kleinen Packungen verkauft...

...und wenn ich ALLES sage, dann mein ich auch alles: Duschgel, Shampoo (Inhalt reicht jeweils fuer einen Duschgang), Zahnpasta, Damenhygieneartikel, Caffe, Chips, Saft, Waschpulver, Marmelade,... Sogar Zigaretten weden ueberwiegend einzeln verkauft, wei sich die Menschen oftmals keine normal grosse Packung leisten koennen, sowohl vom Shamoo als auch von den uebrigend Dingen.
Dann hatten wir letzte Woche zwei Geburtstage, d. h. wir waren zwei Mal ganz fein beim Essen.
Am Montag hatte sosusagen mein "Leihonkel" Geburtstag, am Dienstag Ma`am Nica, meine Uebergangsgrandma.

Es gab super viel zu Essen, aber alles nicht so ganz mein Ding... Da meine Familie halb Chinesen sind, war alles ziemlich suess-sauer und das mag ich gar nicht.

An Ma`ams Nicas Geburtstag durften sogar die Hausgangeselten teilnehmen, d. h. sie durften mit ins Restaurant!
Das ist uebrigens Jessie

Und das ist Ma`am Nica mit ihren Enkel

Und mit Geran wars -wie immer- sehr unterhaltsam

Ma`am Nica wurde uebrigens 68

Und dann gabs vom Restaurantpersonla auch noch ein Staendchen

Von links: Wie schon erwaehnt hab ich ihren Namen vergessen, dann komm ich, Rodell und Coco

Das ist Ma`am Taya Paz, die Schwester von Ma`am Nica, bei der kann ich immer meine internationalen Telefongespraeche fuehren

Und zu guter letzt Gelen.
Dienstag, 6. November 2007
Erdbeben
Mittwoch, 07.11.2007, 12:38pm Cebuanozeit
Hi Hey Ho
Ich berichte euch nun ganz aktuell von meinem ersten, selbst miterlebten, Erdbeben.
Habt ihr es schon mal erlebt, dass unter euch der Boden wackelt und all die Dinge die um euch herum stehen sich ploetzlich bewegen? Ihr schaut aus dem Fenster und seht wie die Menschen aus den umliegenden Gebaeuden rennen und die Risse in den Waenden werden groesser?
Dann ist es ein Erdbeben!
Ein klein wenig, um ehrlich zu sein ziemlich bin ich in Panik geraten, aber es ist nichts ernsthaftes passiert, alle Gebaeude stehen noch, zwar einige nicht mehr ganz so stabil wie zuvoer aber bis zum naechsten Beben halten sie.
Zudem wurde mir total schwindelig, das kommt davon da sich der Luftdruck waerend des Bebens veraendert.
Erdbeben sind auf den Philippinen wohl keine Seltenheit, aber das war das erste spuerbarer das ich waehrend meiner bisherigen Zeit hier miterlebt habe.
Ich hatte die letzten Wochen gar kein Heimweh. Ich fuehl mich hier (meist) wirklich sehr sehr wohl, meine hostfamily ist so super toll, ich hatte wirklich grossen Glueck in diese family zu kommen.
Auf bald Lydi
Hi Hey Ho
Ich berichte euch nun ganz aktuell von meinem ersten, selbst miterlebten, Erdbeben.
Habt ihr es schon mal erlebt, dass unter euch der Boden wackelt und all die Dinge die um euch herum stehen sich ploetzlich bewegen? Ihr schaut aus dem Fenster und seht wie die Menschen aus den umliegenden Gebaeuden rennen und die Risse in den Waenden werden groesser?
Dann ist es ein Erdbeben!
Ein klein wenig, um ehrlich zu sein ziemlich bin ich in Panik geraten, aber es ist nichts ernsthaftes passiert, alle Gebaeude stehen noch, zwar einige nicht mehr ganz so stabil wie zuvoer aber bis zum naechsten Beben halten sie.
Zudem wurde mir total schwindelig, das kommt davon da sich der Luftdruck waerend des Bebens veraendert.
Erdbeben sind auf den Philippinen wohl keine Seltenheit, aber das war das erste spuerbarer das ich waehrend meiner bisherigen Zeit hier miterlebt habe.
Ich hatte die letzten Wochen gar kein Heimweh. Ich fuehl mich hier (meist) wirklich sehr sehr wohl, meine hostfamily ist so super toll, ich hatte wirklich grossen Glueck in diese family zu kommen.
Auf bald Lydi
Freitag, 2. November 2007
Erlebnisse und Sonstiges
Samstag, 03.11.2007
Donnerstag, Freitag 01. und 02.11. ist auch auf den Philippinen "Allerheiligen". Allerdings wohl ganz anders als bei uns. Die Strassen sind ueberfuellt mit Menschen, die Gehwege sind voll mit Verkaufsstaenden von Blumen und Kerzen, alle Menschen gehen auf den Friedhof um ihre Verstorbenen zu besuchen, bei den Familien sind das gar nicht wenige, besteht eine Familie im Schnitt aus 7-12 Kindern.
Daher gibt es auch zwei Feiertage, nicht nur einen wie bei uns. Am 1. geht man an all die Graeber die sich in der Stadt befinden, am 2. faehrt man in die Provinzen.

1. Stadtion: Ein Stadtfiedhof in Cebu City

Nicht mal am Feiertag wird hier sauber gemacht

Obwohl wir uns mitten auf dem Friedhof befunden haben, im Hintergrund die verstorbenen Grosseltern von Libeth, hatten wir jede Menge Spass und haben, passend zum Ambiente, Halooween gefeiert.

Ganz Cebu ist voll mit streunenden Hunden und die Graeber hier sehen auch ein wenig vernachlaessigt aus

2. Stadtion (welch ein Unterschied) der cementery der Reichen

Hier waren wir am Nachmittag und haben den verstorbenen Vater von Libeth besucht. Das Haus, in dem das Grab ist, wurde uebrigens (fuer deutsche Augen wohl mit viel Pfusch:) puenktlich zum Feiertag fertig. Auch wurden am diesen Tag alle Hausangestellten mitgenommen. Am Anfang fand ich das voll toll, dass die ihre Hausangestellten mitnehmen, als wir am cementery ankamen hab ich auch verstanden warum sie diese mitgenommen haben. Sofort haben sie angefangen zu putzen, zu wischen, vorzubereiten und den Tisch zu decken.
Das Haus hat uebrigens vier Millionen Pessos gekostet (knapp 66700Euro)

Denn es gab naemlich mega grossen Buffet. Neben einem Sarg zu essen.... daran musste ich mich erst gewoehnen, denn wir essen dort jeden Sonntag.

Besteck ist ihnen zwar ein Begriff, aber es wird nicht so oft benutzt

Das ist die Grabstaedte von aussen

Schoen, gell?!?!

Und dann hat leider das Wetter umgeschlagen. Wahnsinn, das geht hier wirklich von einer Minute auf die andere

Ich hab dann Glen, den driver, einfach gebeten....

...bisschen Sigthseen Tour mit mir zu machen
Provinz Asturias am 02.11.2007

Freitag morgen um fuenf Uhr hat mein Wecker geklingelt. Natuerlich haben wir die ganze Fahrt nach Asturias verschlafen.
Wir haben uns uebrigens fuer den Bus nicht anmelden muessen, hier stellt man sich einfach an den Strassenrand und wartet bis ein Bus vorbeikommt. Der Bus wird so vollgestopft, bis echt keiner mehr rienpasst. Zum Glueck haben wir einen Sitzplatz ergattert, denn zwei Stunden stehen und das morgens um halb sechs, haette ich wohl nicht ueberstanden.

Die Fahrt war landschaftlich wirklich wunderschoen, endlich einmal raus aus der grossen, lauten Stadt
Asturias ist uebrigens eine kleine, verschlafene Provinz, natuerlich von den Spaniern gegruendet.
Nach 2 1/2 Stunden Fahrt sind wir dann auch in Asturias angekommen und als erstes sind mir die vielen unterschiedlichen Fruechte aufgefallen
Wenn man sich die Gasflasche wegdenkt sieht das doch echt romantisch aus, oder?!?

Wasseraepfel, sehr lecker

Frische Zigarren- und Zigarilloblaetter

Auch hier haben wir einen Friedhof besucht und da hat mich ja schirgar der Schlag getroffen. Die Kinder spielen hier auf einem Grab mit der Erde, grad so als sei es ein Sandkasten. Undenkbar auf deutschen Friedhoefen.

Fisch, Fisch und nochmal Fisch :)
Die legendaeren Hahnenkaempfe auf den Philippinen
Wow, also so blutig hatte ich mir das Ganze nicht vorgestellt.
In Asturias haben wir einen Onkel von Libeth getroffen, der uns mit zu diesem Kampf genommen hat. Da Asturias absolut kein Touristengebiet ist, kommen hier nur sehr sehr selten "Weisse" hin, daher war ich natuerlich wieder einmal eine grosse Attraktion. Der Leiter, dem das Colosuem gehoert, hat mir und Libeth gleich auf der Haupttrebuehne Platz gemacht, somit hatten wir Zwei wohl die beste Aussicht von allen. Manchmal ist es doch nicht so schlecht, gleich aufzufallen....
Es gibt wohl kaum einen Filipino, der keinen Hahn besitzt, auch behaupten boese Zungen, dass bei einem Hausbrand der Mann erst seinen Hahn und dann die Frau rettet.
Die Maenner verspielen hier ihre letzten Pesos, ein Kampf dauert maximal 30 Sekunden.
Schreckliche Sport, dennoch ist das wohl ein wichtiger Teil ihrer Kultur, daher kam ich nicht drum rum mir dies zumindest einmal anzusehen.
Allerdings muss ich es kein zweites Mal tun...
(Obwohl doch, denn mein Besuch muss sich das schon auch antun....)

Zuerst werden die Haehne aggressiv gemacht, dies geschieht, indem der Kopf des gegnerischen Hahnes zur Seite und der andere Hahn in den Naken hackt, umgekehrt genauso.

Anschliessend werden sie noch ein bisschen gereizt....


Anschliessend werden sie aufeinander losgelassen, sie huepfen aufeinander, bei jedem Sprung bekommt der gegnerische Hahn einen emenz tiefen Schnitt ins Gefieder

Der Kampf ist dann zu Ende, wenn der besiegte Hahn tot am Boden liegt und der gegnerische Hahn zwei Mal auf den Toten eingepickt hat.
Zugegebenermassen konnte ich mir nicht alles anschauen, ich musste schon mal die Hand vor Augen halten. Vorallem als der tote Hahn rausgetragen...eh, das ist wohl zu milde ausgedrueckt, rausgeschleift wurde, musste ich wegsehen, denn dort konnte man eindeutig die Innereien erkennen.
Die Fotos sind halt bissle unscharf, aber ich konnte die Haehne ja schlecht darum bitten mal fuer einen kurzen Moment still zu stehen.

Daher erspar ich euch auch das blutige, davon hab ich keine Fotos gemacht, weil ich ja nicht hinschauen konnte.
Dafuer hab ich euch eine Pfote fotografiert, was hier auf den Philippinen uebrigens auch eine Delikatesse ist. Isst man das bei uns auch?
Ach ja, das haette ich fast vergessen. Den toten Hahn bekommt der, der den Sieger besitzt, den gibts dann zum Abendessen.

Nach all diesen Ereignissen bin ich abends totmuede ins Bett gefallen
Sonstige Fotos

Mein Fruehstueck

Das ist Sylvi!
Donnerstag, Freitag 01. und 02.11. ist auch auf den Philippinen "Allerheiligen". Allerdings wohl ganz anders als bei uns. Die Strassen sind ueberfuellt mit Menschen, die Gehwege sind voll mit Verkaufsstaenden von Blumen und Kerzen, alle Menschen gehen auf den Friedhof um ihre Verstorbenen zu besuchen, bei den Familien sind das gar nicht wenige, besteht eine Familie im Schnitt aus 7-12 Kindern.
Daher gibt es auch zwei Feiertage, nicht nur einen wie bei uns. Am 1. geht man an all die Graeber die sich in der Stadt befinden, am 2. faehrt man in die Provinzen.

1. Stadtion: Ein Stadtfiedhof in Cebu City

Nicht mal am Feiertag wird hier sauber gemacht

Obwohl wir uns mitten auf dem Friedhof befunden haben, im Hintergrund die verstorbenen Grosseltern von Libeth, hatten wir jede Menge Spass und haben, passend zum Ambiente, Halooween gefeiert.

Ganz Cebu ist voll mit streunenden Hunden und die Graeber hier sehen auch ein wenig vernachlaessigt aus

2. Stadtion (welch ein Unterschied) der cementery der Reichen

Hier waren wir am Nachmittag und haben den verstorbenen Vater von Libeth besucht. Das Haus, in dem das Grab ist, wurde uebrigens (fuer deutsche Augen wohl mit viel Pfusch:) puenktlich zum Feiertag fertig. Auch wurden am diesen Tag alle Hausangestellten mitgenommen. Am Anfang fand ich das voll toll, dass die ihre Hausangestellten mitnehmen, als wir am cementery ankamen hab ich auch verstanden warum sie diese mitgenommen haben. Sofort haben sie angefangen zu putzen, zu wischen, vorzubereiten und den Tisch zu decken.
Das Haus hat uebrigens vier Millionen Pessos gekostet (knapp 66700Euro)

Denn es gab naemlich mega grossen Buffet. Neben einem Sarg zu essen.... daran musste ich mich erst gewoehnen, denn wir essen dort jeden Sonntag.

Besteck ist ihnen zwar ein Begriff, aber es wird nicht so oft benutzt

Das ist die Grabstaedte von aussen

Schoen, gell?!?!

Und dann hat leider das Wetter umgeschlagen. Wahnsinn, das geht hier wirklich von einer Minute auf die andere

Ich hab dann Glen, den driver, einfach gebeten....

...bisschen Sigthseen Tour mit mir zu machen
Provinz Asturias am 02.11.2007

Freitag morgen um fuenf Uhr hat mein Wecker geklingelt. Natuerlich haben wir die ganze Fahrt nach Asturias verschlafen.
Wir haben uns uebrigens fuer den Bus nicht anmelden muessen, hier stellt man sich einfach an den Strassenrand und wartet bis ein Bus vorbeikommt. Der Bus wird so vollgestopft, bis echt keiner mehr rienpasst. Zum Glueck haben wir einen Sitzplatz ergattert, denn zwei Stunden stehen und das morgens um halb sechs, haette ich wohl nicht ueberstanden.

Die Fahrt war landschaftlich wirklich wunderschoen, endlich einmal raus aus der grossen, lauten Stadt
Asturias ist uebrigens eine kleine, verschlafene Provinz, natuerlich von den Spaniern gegruendet.
Nach 2 1/2 Stunden Fahrt sind wir dann auch in Asturias angekommen und als erstes sind mir die vielen unterschiedlichen Fruechte aufgefallenWenn man sich die Gasflasche wegdenkt sieht das doch echt romantisch aus, oder?!?

Wasseraepfel, sehr lecker

Frische Zigarren- und Zigarilloblaetter

Auch hier haben wir einen Friedhof besucht und da hat mich ja schirgar der Schlag getroffen. Die Kinder spielen hier auf einem Grab mit der Erde, grad so als sei es ein Sandkasten. Undenkbar auf deutschen Friedhoefen.

Fisch, Fisch und nochmal Fisch :)
Die legendaeren Hahnenkaempfe auf den Philippinen
Wow, also so blutig hatte ich mir das Ganze nicht vorgestellt.
In Asturias haben wir einen Onkel von Libeth getroffen, der uns mit zu diesem Kampf genommen hat. Da Asturias absolut kein Touristengebiet ist, kommen hier nur sehr sehr selten "Weisse" hin, daher war ich natuerlich wieder einmal eine grosse Attraktion. Der Leiter, dem das Colosuem gehoert, hat mir und Libeth gleich auf der Haupttrebuehne Platz gemacht, somit hatten wir Zwei wohl die beste Aussicht von allen. Manchmal ist es doch nicht so schlecht, gleich aufzufallen....
Es gibt wohl kaum einen Filipino, der keinen Hahn besitzt, auch behaupten boese Zungen, dass bei einem Hausbrand der Mann erst seinen Hahn und dann die Frau rettet.
Die Maenner verspielen hier ihre letzten Pesos, ein Kampf dauert maximal 30 Sekunden.
Schreckliche Sport, dennoch ist das wohl ein wichtiger Teil ihrer Kultur, daher kam ich nicht drum rum mir dies zumindest einmal anzusehen.
Allerdings muss ich es kein zweites Mal tun...
(Obwohl doch, denn mein Besuch muss sich das schon auch antun....)

Zuerst werden die Haehne aggressiv gemacht, dies geschieht, indem der Kopf des gegnerischen Hahnes zur Seite und der andere Hahn in den Naken hackt, umgekehrt genauso.

Anschliessend werden sie noch ein bisschen gereizt....

Und dann kommt die gefarhrliche Waffe ins Spiel... hier das gefaehrliche Werkzeug: unter dem gelben Plastik befindet sich ein rasiermesserscharfes Messer

Anschliessend werden sie aufeinander losgelassen, sie huepfen aufeinander, bei jedem Sprung bekommt der gegnerische Hahn einen emenz tiefen Schnitt ins Gefieder

Der Kampf ist dann zu Ende, wenn der besiegte Hahn tot am Boden liegt und der gegnerische Hahn zwei Mal auf den Toten eingepickt hat.
Zugegebenermassen konnte ich mir nicht alles anschauen, ich musste schon mal die Hand vor Augen halten. Vorallem als der tote Hahn rausgetragen...eh, das ist wohl zu milde ausgedrueckt, rausgeschleift wurde, musste ich wegsehen, denn dort konnte man eindeutig die Innereien erkennen.
Die Fotos sind halt bissle unscharf, aber ich konnte die Haehne ja schlecht darum bitten mal fuer einen kurzen Moment still zu stehen.

Daher erspar ich euch auch das blutige, davon hab ich keine Fotos gemacht, weil ich ja nicht hinschauen konnte.
Dafuer hab ich euch eine Pfote fotografiert, was hier auf den Philippinen uebrigens auch eine Delikatesse ist. Isst man das bei uns auch?
Ach ja, das haette ich fast vergessen. Den toten Hahn bekommt der, der den Sieger besitzt, den gibts dann zum Abendessen.

Nach all diesen Ereignissen bin ich abends totmuede ins Bett gefallen
Sonstige Fotos

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